Vegan Zero Waste – Beim Veganismus Müll sparen

Wie kannst du Veganismus und Zero Waste miteinander vereinbaren? Darum soll es in diesem Artikel gehen, wir geben dir ein paar nützliche Tipps, wie du vegan Zero Waste leben kannst und beantworten dir grundsätzliche Fragen zum Thema Veganismus, wie beispielsweise, ob vegan Leben überhaupt nachhaltig ist und wenn ja, wieso? Oder, ob es wirklich gesund sein kann sich ohne tierische Produkte zu ernähren. Oder, Wie kann ich vegane Ersatzprodukte nachhaltig ersetzen?

Plastikfreie Ersatzprodukte für vegane Ersatzprodukte

1. Milch, Sahne & Kokosmilch

Falls du dich bereits mit dem Thema vegan Zero Waste auseinandergesetzt hast, dann hast du dich bestimmt schon gefragt, wie du Milch und Sahne ersetzen kannst oder ebenso, woher du Kokosmilch ohne Dose bekommst.

Tatsächlich brauchst du für keines, der drei oben genannten Lebensmittel eine in TetraPak oder Dose verpackte Alternative kaufen, denn du kannst (fast) alles innerhalb weniger Minuten selbst machen.

Für Nuss-Pflanzenmilch:

  • 2 EL Nussmus deiner Wahl
  • 750ml Wasser
  • eine Prise Salz
  • 2 Datteln (oder eine andere Süße)
  • eine Prise Zimt – optional
  • einen Mixer oder einen Rührbesen (beim Rührbesen musst du eine flüssige Süßungsvariante nehmen)

    Das Ganze wird dann einfach gemixt und schon ist deine Pflanzenmilch fertigt. Bei uns hält sie im Kühlschrank meist 4-5 Tage.

Soja-Pflanzenmilch:

  • 120 g gelbe Sojabohnen
  • 1,2 l Wasser
  • Bohnen abspülen und dann 12h in einer vollen Wasserschüssel einweichen lassen.
  • Dann das Wasser abgießen (kann man zum Pflanzengießen nehmen), Bohnen in den Mixer geben und mit den 1,2 l Wasser auffüllen und Mixen.
  • Die entstandene Flüssigkeit in einem Topf 30 min köcheln lassen (ständig rühren!).
  • Die heiße Milch dann noch durch ein Tuch/Nussmilchbeutel in ein Gefäß abgeseihen und anschließend in eine Flasche füllen
    Haltbarkeit: 3-4 Tage

Sahne:

Es gibt viele verschiedene Rezepte für veganen Sahne-Ersatz. Wir stellen dir heute die einfachste Variante vor und zwar: Nussmus! Gib einfach ein paar EL Nussmus zu deiner Sauce und du hast ein super cremiges Ergebnis.
Besonders gern mögen wir allerdings Kokosmilch als Sahneersatz, um hier die Dosen zu umgehen, brauchst du einfach nur ein Glas mit Kokosmus.
4 EL davon bilden das Äquivalent zu einer Dose Kokosmilch, je nachdem, wie viel Wasser du dann noch zur Sauce/Suppe gibst, wird sie mehr oder weniger cremig.

2. Joghurt

Das zweite Produkt, dass es nicht unverpackt im Supermarkt gibt, ist veganer Joghurt. Bisher gibt es ihn nur in Plastik verpackt und das ist natürlich nicht unser Ziel. Doch auch hier gibt es eine einfache DIY Lösung. Dafür musst du dir zwar etwas mehr Zeit nehmen, aber am Ende sparst du wieder Geld und einiges an Verpackungen. Um zum Rezept zu kommen, empfehlen wir dir die Seite von springlane.de, welche dir viele verschiedene Varianten aufzeigt, wie du veganen Joghurt herstellen kannst, egal ob mit oder ohne Joghurtmaschine. Zudem gehen sie auch noch auf die Herstellung mit verschiedenen Pflanzenmilchsorten ein (Hafermilch, Cashewmilch, Mandelmilch, Kokosmilch und Sojamilch).

Besonders gut: Als Zutaten benötigst du nur Pflanzenmilch, die du ganz leicht selber machen kannst und Joghurtferment (das gibt es z.B. im Bioladen, aber natürlich auch online und sogar im Glas.

Hast du dich bereits an selbstgemachtem veganen Joghurt versucht und wie war dein Ergebnis? Hinterlass uns gern ein Kommentar.

Vegane Ersatzprodukte retten

Du möchtest nicht auf das ein oder andere vegane Ersatzprodukt verzichten? Dann nutze die Möglichkeit Lebensmittel zu retten, anstatt es im normalen Supermarkt zu besorgen. Was heißt jetzt „Lebensmittel retten“ genau? Das bedeutet, dass du Produkte nimmst, die nicht mehr im normalen Verkauf verkauft werden können (z.B. aufgrund des MHDs, Alter Verpackung o.Ä.). Die Lebensmittel sind immer noch genießbar, würden aber mitsamt Verpackung auf dem Müll landen. Deshalb macht es Sinn, sie zu retten und nur die Verpackung wegzuwerfen, anstatt dass Verpackung UND Lebensmittel weggeworfen werden.
Mittlerweile wollen viele Unternehmen etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun und gerade bei Fertigprodukten und Snacks gibt es da einige tolle Anlaufstellen für dich.
Und ja, auch wenn du evtl. bei dem Ein oder Anderen Anbieter bestellen „müsstest“, ist das immer noch nachhaltiger, als die tierische, nicht gerettete, Variante zu kaufen, warum erklären wir dir ausführlich am Ende dieses Artikels.

Zum einen gibt es foodsharing.de hier werden Lebensmittel von Privatpersonen gerettet und verteilt. Auf ihrer Webseite und Facebook (Foodsharing „deine Stadt“) erfährst du alles über sie und ihr Konzept.

Auch online gibt es inzwischen viele Anbieter:
sirplus.de verkauft nur gerettete Lebensmittel (sie haben auch schon ein paar Shops in Berlin, wo du auch Frisches und Kühlware kaufen kannst).

veggiespecials verkauft außschließlich vegane Ersatzprodukte, die nicht mehr im normalen Handel verkauft werden können.

Beim kokku findest du viele vegane Ersatzprodukte und sie haben auch einen extra Sektor, in welchem du Produkte kaufen kannst, die über dem MHD sind.

schokoladen-outlet.de hier findest du vegane und nicht vegane Bio-Bruchschokolade und andere (salzige) Leckereien. Diese wird zwar auch wieder im Plastikbeutel geliefert, aber du hast dann gleich einen 500gr/1000gr Beutel, anstatt Verpackungen von mehreren Tafeln, außerdem sind auch hier alle Produkte Lebensmittel, die nicht mehr im normalen Verkauf gehen würden.

Solltest du Schwierigkeiten haben Obst und Gemüse Bio und unverpackt zu bekommen, könnten die Retterboxen von Rübenretter oder Etepetete für dich interessant sein.
Du siehst also, selbst wenn du nicht alles selbst machen kannst oder willst, hast du viele Möglichkeiten mehr vegane Lebensmittel in deinen Alltag zu integrieren, ohne dir Sorgen um einen enormen Müllberg zu machen.

Vegan Zero Waste – Warum eigentlich vegan?

Welche Auswirkungen hat die Auswahl unserer Lebensmittel auf die Welt?
In diesem Abschnitt unseres Artikels soll es einmal darum gehen sich selbst zu hinterfragen, ob wir wirklich so weiter essen möchten/sollten, wie wir es bisher getan haben. Und mit „wir“ ist unsere gesamte Gesellschaft gemeint.

Es geht nicht darum, jemandem ein schlechtes Gewissen einzureden, Angst zu machen oder zu bekehren, sondern um Anregungen und Denkanstöße.

vegan zero waste
© Jahoo Clouseau

Warum vegan? – Der CO2 Fußabdruck unserer Lebensmittel

Ob man nun an den Klimawandel glaubt oder nicht, Fakt ist, durch den Menschen gibt es einige wenige Tierarten in einer unglaublichen Menge, die natürlich so nie zustande gekommen wäre. Schweine, Hühner, Puten und Kühe werden zu Milliarden jährlich weltweit geschlachtet. Allein in Deutschland sind es jedes Jahr 750 Millionen Tiere, die für uns zur Schlachtbank geführt werden. In einer Welt ohne den Menschen, würde es diese Menge nicht geben.

All diese Tiere verbrauchen Ressourcen, Futter, Wasser und Platz. Dazu kommt, dass die Nutztierhaltung 37% der vom Menschen verursachten Methanemission ausmacht. Methan ist deshalb ein problematischer Faktor, weil es als Treibhausgas über 20x schädlicher ist im Vergleich zu CO2.
Ein weiteres großes Problem ist der Anbau des Futters (meist Soja und Mais). Durch die verwendeten Düngemittel wird das Treibhausgas Lachgas freigesetzt, dieses ist sogar über 250x schädlicher als CO2. (Quelle: Vebu/ Buch: Tiere essen)
Doch das Futtermittel bringt noch eine andere Schwierigkeit mit sich, denn für Mais und Soja wird auch Platz benötigt und für ihn werden die Regenwälder, die die Lunge unserer Welt darstellen, gerodet. 80% des gerodeten Waldes für Soja ist für Futtermittel, 18% für Biodiesel und Co. und lediglich 2% für Lebensmittel. (Quelle: Oro Verde)

Das bedeutet tierische Produkte wirken sich sowohl durch die Masse der Tiere und ihre Ausscheidungen als auch durch die Menge, die sie an Futter benötigen extrem schädlich auf unseren Planeten aus.

Auf zwei Zahlen heruntergebrochen hat unser Konsum an tierischen Produkten Folgendes als Auswirkung: Die Tierhaltung verursacht 50% der durch die menschliche Ernährung verursachte Treibhausgasemission. Der UN Zufolge, ist der Nutztiersektor für 18% der Treibhausgasemission verantwortlich. Das sind 40% mehr als der Transportsektor)

Du kannst also durch eine Ernährung, bei der du deinen Konsum tierischer Produkte reduzierst oder sogar ganz auf Null bringst, einiges für deinen ökologischen Fußabdruck tun.

Wenn du zu diesem Thema noch mehr Infos möchtest, schaue dir unbedingt die Doku Cowspiracy an, sie behandelt das Thema Klima und Ernährung im Besonderen. Auch die oben genannten Quellen bieten dir noch einige weitere Informationsmöglichkeiten.

Warum vegan? – Ressourcen

Wusstest du, dass tierische Produkte extrem ineffizient sind, in Bezug auf die Ressourcen, die aufgewendet werden müssen, bis du dann das fertige Lebensmittel auf deinem Teller hast?
Um 1 Kg Rindfleisch zu erhalten benötigst du bis zu 9,4 Kg Getreide, 15.400 l Wasser, eine Nutzfläche bis zu 49 m² und 22 Kg Treibhausgase. (Quelle: Albert Schweizer Stiftung)
Das alles für ein Kilo Lebensmittel, welches maximal eine Person für ein oder zwei Tage satt macht, wenn sie nichts Anderes isst.
Auch Käse ist nicht besonders ressourceneffizient, für 1 Kg werden ca. 1000 l Kuhmilch verbraucht und es entstehen um die 8,4 Kg CO2, ganz davon abgesehen, wie viel Futter/Wasser die Kühe zu sich nehmen müssen, um diese Menge Milch überhaupt zu produzieren.
Würde man stattdessen die oben genannten Ressourcen direkt verwerten, würden wesentlich mehr Menschen satt werden, denn niemand schafft es 9 Kg Getreide und 15 000 Liter Wasser in 2 Tagen zu sich zu nehmen.
Und die Milch gehört eigentlich den Kälbern, denn schließlich geben wir unsere Muttermilch auch nicht an andere Tiere ab, oder?

Offensichtlich ist: Am Ende erhalten wir weniger Essen, als das, was wir zuvor den Tieren zuführen. Auch wenn selbstverständlich Tomaten, Bohnen und Co. auch Ressourcen zum Wachsen brauchen, schneidet nahezu kein anderes Lebensmittel so schlecht ab, wie tierische Produkte.
Am Ende kommen weniger Eiweiße, weniger Kohlenhydrate und weniger Vitamine raus, als wenn wir einfach direkt pflanzliche Lebensmittel zu uns nehmen würden.
Oh und wusstest du schon? Rein hypothetisch könnten wir für 4 Mrd. weitere Menschen Lebensmittel produzieren, als wir es aktuell tun (ca. 12 Mrd.), wenn die gesamte Landwirtschaft auf vegane Ernährung umstellen würde. Das muss nicht das Ziel sein, macht aber deutlich, dass es nicht zu Hungersnöten kommen würde, wenn auf einmal alle vegan wären. Quelle: Buch, „Wieso? Weshalb? Vegan!“

Wir denken, die oben genannten Zahlen machen deutlich, dass wir den Konsum von tierischen Lebensmitteln (zumindest in der Menge) überdenken sollten. Wenn du also das nächste Mal ein Ei, Käse oder Fleisch isst, kannst du ja daran denken, was du da eigentlich noch alles auf dem Teller hast, nämlich einen Haufen Getreide, Wasser und Co., welche dir zu deinem Genuss verholfen haben und vielleicht, leider, dafür an anderen Orten fehlen.

Warum vegan? – Gesundheit

„Menschen die sich vegan ernähren, leiden grundsätzlich über kurz oder lang an Mangelernährung! Ihnen fehlt Protein, B12, Eisen etc. pp.!“
Das ist so ziemlich die Standardreaktion, die viele im Kopf haben, wenn es um Veganismus geht. Aber gerade beim Thema Ernährung kann man nahezu nichts pauschalisieren. So ist Zucker nicht grundsätzlich Gift und eine vegane Ernährung geht nicht zwangsläufig mit Mangelerscheinungen einher.
Tatsächlich gibt es mittlerweile sehr viele Studien, die belegen, dass eine pflanzenbasierte, vollwertige Lebensweise sogar einige Erkrankungen vorbeugen kann, die von Fleisch und Co. eher begünstigt werden.
Oft sind Studien, die vermeintlich das Gegenteil von dem beweisen sollen, oft von Milch/Fleischkonzernen finanziert werden. Wie du vielleicht siehst, besteht da ein Interessenskonflikt. Denn die Konzerne bezahlen natürlich nicht dafür, dass ihre Produkte am Ende schlecht dastehen.

Laut der Vegetarierstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums haben Vegetarier eine 30% geringeres Risiko an einem Herzinfakrt zu sterben.
Laut der Adventist Health Study 2, ist das Diabetes Risiko von Vegetariern/Veganern nur halb so hoch, wie das der Fleischessenden Menschen.

Auch die Bücher „How Not To Die“ von Dr. Michael Greger und „Vegan Klischee ade!“ von Niko Rittenau können wir dir absolut ans Herz legen. In ihnen erfährst du auch, wie du dich gesund vegan ernähren kannst. Denn das ist definitiv ein wichtiger Punkt: Wer gesund sein möchte, muss auch Bescheid wissen, was er dafür essen sollte, und alle tierischen Produkte durch vegane Alternativen zu ersetzen funktioniert leider nicht. Deshalb: Wenn du gerne vegan werden oder allg. weniger tierische Lebensmittel essen willst, dann nimm dir Zeit für die Umstellung, informier dich gut, such dir leckere, einfache Rezepte und schau was dir gut tut.

Warum vegan? – Ethik

Kommen wir zu dem letzten Aspekt, wieso eine pflanzenbasierte Ernährung für uns sinnvoll erscheint. Die Ethik. Dieser Punkt hat weniger mit Zero Waste im Außen zu tun, doch wir finden auch Empathie und Respekt sind zwei wichtige Schlüsselthemen, die in unser aller Leben gehören.
Fakt ist, dass viele Menschen keine Empathie für sogenannte Nutztiere aufbringen können, von Respekt ganz zu schweigen. Unsere Hunde und Katzen werden liebevoll behandelt, aber wie es dem Tier ging, das einmal unser Steak war, das hinterfragen wir nicht. Dabei finden die meisten Kälber, Ferkel und Küken süß, wir essen sie und ihre großen Artgenossen aber trotzdem, ohne einen Gedanken an sie zu verschwenden. Was viele nicht wissen, nahezu all die Tiere, die wir essen sind soziale Wesen, sie haben bestimmte Vorlieben, kuscheln mit befreundeten Artgenossen und rufen sich gegenseitig, wenn sie voneinander getrennt werden.
Besonders leicht ist das bei Kühen zu beobachten, sie werden oft sehr schnell von ihren Kälbern getrennt, denn die Milch, die eigentlich Babynahrung für das Kälbchen ist, soll ja vom Menschen getrunken werden. Eigentlich ziemlich paradox oder? Wenn eine Hündin Junge geboren hat, würden wir niemals auf die Idee kommen ihre Milch zu trinken und sie den Welpen wegzunehmen. Wieso tun wir es dann bei Kühen? Wieso separieren wir Sauen von ihren Ferkeln so, dass sie sich nicht richtig um ihre Babys kümmern können?
Wieso schreddern wir männliche Küken jeden Tag zu Hunderten, anstatt sie mit der Glucke aufwachsen zu lassen? Und wieso darf kaum eines der „Nutztiere“ auch nur die Hälfte seiner eigentlichen Lebenszeit auf der Welt verbringen, sondern wird vorher von uns umgebracht?

Die Antwort ist sehr einfach: Weil es schmeckt, weil wir für ein paar wenige Minuten Genuss sehr schnell vergessen können, was alles hinter einem Stück Fleisch, Fisch oder einem Ei steht. Denn wir sind extrem distanziert von den Tieren, die wir tagtäglich essen. Wir sehen sie nicht, denn sie werden weit weg von den meisten Menschen gehalten.
Wir distanzieren uns auch in der Sprache von ihnen. Wenn das, was wir mit den Tieren tun mit Menschen passieren würde, würden wir folgende Wörter nutzen: Vergewaltigung, Kidnapping, Sklaverei, Ausbeutung, Massakrieren, Töten etc. Aber stattdessen verwenden wir Worte, die bedeutend harmloser klingen (oder wir sprechen sie gar nicht erst an):
Besamung, Entwöhnung, Haltung, Schlachtung.

Das mag jetzt vielleicht alles sehr dramatisch klingen, doch Fakt ist, dass genau diese Dinge sehr vielen Tieren jeden Tag angetan werden.

Nicht jede Kuh lebt so, es gibt auch Bauern, die achtsamer mit ihren Tieren umgehen, doch auch sie sterben am Ende für uns.

Die Frage ist, wie genau können wir das noch rechtfertigen in einer Gesellschaft, in der die meisten Menschen auch ohne tierische Produkte ohne Mängel leben könnten?

Die nachhaltigste Ernährungsweise –
regional / saisonal / vegan / bio

Jetzt haben wir dir allerhand Fakten zum Thema vegan Zero Waste leben aufgetischt und du fragst dich sicher, was denn jetzt aber die nachhaltigste Ernährungsweise überhaupt ist?

Die nachhaltigste Ernährungsform erfüllt folgende Attribute:

  • saisonal
  • regional
  • pflanzenbasiert
  • bio
  • möglichst frische Lebensmittel
  • verpackungsarm (plastikfrei)
  • Supplemente von Vitamin B12 und D
    Tatsächlich wird auch den meisten „Nutz“Tieren mittlerweile B12 supplementiert, da sie für gewöhnlich nicht das Futter bekommen, welches sie normalerweise essen würden. Ob du also B12 über die Supplemente der tierischen Produkte oder einer Tablette zu dir nimmst macht in Bezug auf das Vitamin selbst keinen Unterschied, aber Achtung bei der Auswahl und Qualität der B12 Präparate und der Supplementdosierung, dass diese nicht zu hoch ausfällt, denn das wiederum kann auf Dauer krebserregend sein.

Wie gesagt, es geht nicht darum, alles sofort perfekt umzusetzen, sondern sich lediglich bewusst vor Augen zu halten, welche Lebensmittel je nach Jahreszeit besonders nachhaltig sind und welche nicht.

Wir hoffen, dass wir dir ein paar neue Vegan Zero Waste Inspirationen liefern konnten!