DIY Zero Waste Waschmittel

Nachhaltiges Zero Waste Waschmittel selbermachen

Heute ist Waschtag bei uns! Für Körper und Haare haben wir euch nun schon müllarme Alternativen vorgestellt. In unserer Zero Waste Checkliste fürs Badezimmer findest du außerdem nochmal einen Überblick über Zero Waste Alternativen im Bad.

Aber wie wäscht man am besten Zero Waste seine Kleidung?

Dafür ist folgendes DIY Zero Waste Waschmittel Rezept bestens geeignet:

Es ist leicht herzustellen, schont die Umwelt, kostet wenig und riecht so, wie du es haben möchtest.

Zutaten:

  • 30gr Kernseife
  • 4 EL Waschsoda
  • 2l heißes Wasser
  • 10 Tropfen ätherisches Öl

 

Zubereitungssschritte

Fange am besten damit an die Kernseife zu raspeln.
Vermische dann einfach all die tockenen Zutaten, gieße heißes Wasser drüber und rühre dann so lange, bis sich alles aufgelöst hat. Nach 2 h ruhen können auch noch ätherische Öle hinzugefügt werden. Dann kommt alles in ein Gefäß deiner Wahl und fertig ist dein persönliches Waschmittel.

Nicht wundern, falls die Masse nach dem Abkühlen etwas Geleeartig ist. Schüttel einfach den Behälter, in den du das Waschmittel gefüllt hast und es sieht wieder aus, wie das Flüssigwaschmittel, das man so kennt.

Was gibt es noch zu beachten mit deinem DIY Zero Waste Waschmittel?

Wichtig zu beachten ist, dass man dieses Waschmittel nicht für Seide oder Wolle benutzen sollte.
Für diese Wäsche kann man ein Seifen/Wassergemisch herstellen (beides zusammen kochen, bis alles aufgelöst ist). Im Anschluss wird dieses mit Brennspiritus versetzt und fertig ist das Feinwaschmittel.
Zutaten hierfür:

  • 50 g Kernseife
  • 250ml Wasser
  • 100ml Brennspiritus

Gibt es auch DIY Zero Waste Weichspüler?

Als Weichspüler kannst du einfach einen guten Schuss Tafelessig verwenden. Keine Sorge, genauso wie bei den Haaren riecht auch die Wäsche nach dem trocken nicht danach.

Einfach mit Natron Waschen

Wer es ganz einfach haben möchte kann auch einfach 4-8 EL (je nach Härtegrad des Wassers) Natron in die Wäsche geben. Dessen Reinigungskraft reicht für leicht bis mäßig stark verschmutzte Wäsche auch aus.

Was ist dein Favorit beim Waschmittel und hast du evt. sogar schon Erfahrungen gemacht mit selbst Hergestelltem? Wir freuen uns auf deinen Bericht, schreib uns gern ein Kommentar.

Zero Waste Alternativen fürs Badezimmer

Zero Waste Alternativen fürs Badezimmer

Als ich begann mich mit Zero Waste auseinander zu setzen, war ich erschrocken, wie viel Plastik sich in meinem Badezimmer befand. Dabei ist es so einfach all diese bösen Plastikverpackungen komplett aus dem Bad zu verbannen. Welche Zero Waste Alternativen fürs Badezimmer es gibt, stellen wir dir im Folgenden gern näher vor.

 

(Dieser Beitrag enthält Werbung durch sogenannte Affiliate Links, die mit einem * gekennzeichnet sind, wenn du mehr über Affiliate Links auf unserer Webseite erfahren möchtest kannst du unter „Was sind Affiliate Links?“ nachlesen.)

Zero Waste Alternativen fürs Badezimmer – Bambuszahnbürste statt Plastikzahnbürste

Ein Bild, das mir bis heute nicht aus dem Kopf geht, sind Plastikzahnbürsten, die in Mitten von anderen Plastikteilchen wie ausgespuckt, vom Ozean, am Strand in der Sonne liegen. Kurz darauf bin ich also losgezogen und habe mir meine erste Bambuszahnbürste von HYDROPHIL gekauft und bin nun seit langem sehr zufrieden damit.
Auch wenn die Borsten immer noch aus Nylon bestehen, ist es grundsätzlich ein großer Schritt in die richtige Richtung, den wir jedem nur ans Herz legen können.

 

Rasierhobel Alternative für Einwegrasierer

Einwegrasierer Adieu – plastikfreies Rasieren mit dem Rasierhobel

Der Rasierer ist wohl einer der Gegenstände, die man in so ziemlich jedem Haushalt findet. Sowohl Männer als auch Frauen benutzen ihn.
Meistens finden dann allerdings doch nur die Einwegrasierer, die man nach einem Mal benutzen wegschmeißt, Verwendung. Selbst wenn man einen mit auswechselbarer Klinge benutzt, sind diese doch unverhältnismäßig teuer und auch wieder mit Plastik umgeben, das nicht recyclebar ist.
Die einfachste, und tatsächlich auch günstigste, Lösung ist der Rasierhobel (siehe Bild). Und auch wenn der Name erstmal etwas grausam klingt, ist das wirklich eine unglaublich tolle Erfindung, die sich auch bei uns sehr bewährt hat!
Rasierhobel kosten zwischen 20 bis 40 EUR, bestehen zu 100% aus rostfreiem Edelstahl und werden mit einer Rasierklinge versehen, welche bis zu zwei Monate genutzt werden kann. (Nach unserer eigenen Erfahrung)
Nachkaufen muss man nur (knapp einmal im Jahr) die Klingen, welche es für ein paar Euro, in Pappe verpackt, zu kaufen gibt.

Mit einem Rasierhobel hat man also einen Rasierer, der ein Leben lang halten kann und keine Schadstoffe hinterlässt, welcher Rasierer kann das schon von sich behaupten?
Dazu kommt noch, dass die Klingen bedeutend schärfer sind als die von herkömmlichen Rasierern, sodass die Haut weniger gereizt wird.
Man kann mit dieser Alternative also enorm viel Plastikmüll einsparen und seiner Haut etwas Gutes tun!

Sicherlich ist die Anwendung zu Beginn eine Gewöhnungssache, aber auch dafür gibt es auf Youtube wunderbare Tutorials.

Das einfachste Deo der Welt – Natron

Selbstverständlich gibt es die unterschiedlichsten DIY Rezepte für Zero Waste Deos mit denen du dir dein eigenes Deo mischen kannst, doch so kompliziert musst du es dir garnicht machen.
Genau genommen brauchst du nämlich nur eine Zutat und das ist: Natron!
Verblüffend, aber es funktioniert. Man nimmt einfach ein bisschen Natronpulver zwischen den Fingerspitzen auf und tupft es sich auf die Achselhöhlen.
Tada – kein unangenehmer Schweißgeruch hat mehr eine Chance!  Ja es kann so einfach sein!
Das Einzige, was du beachten solltest ist, dass Natron nicht auf frisch rasierter haut aufgetragen werden sollte. Sonst wirst du mit unangenehmen Reizungen gestraft.

Wenn du Düfte magst, gibt es natürlich unzählige Naturkosmetik Deos, die ebenso wirksam sind. Einige, von denen wir selbst überzeugt sind, haben wir in unserem Produkt-Katalog für dich gelistet, zum Beispiel die Deocreme von Nelumbo Naturkosmetik, Lamazuna oder Wolkenseifen.

Back to the roots – Seife statt Duschbad in Plastikflaschen

Früher war (all)es besser! Ein Satz, dem man sicherlich nicht uneingeschränkt zustimmen kann.
Bei folgendem Tipp für Zero Waste Alternativen im Badezimmer allerdings schon.

Und zwar heißt es: Back to the roots! Das bedeutet in diesem Fall: Zurück zu fester Seife und Seifensäckchen.
Feste Seife ist schon lange nicht mehr uncool, denn es gibt sie in mindestens genauso vielen verschiedenen Geruchsrichtungen sowie für die verschiedensten Hauttypen, genau wie ihre flüssigen Vertreter.Der Vorteil bei fester Seife liegt allerdings auf der Hand: Bedeutend weniger Verpackungsmüll und oft auch bessere Inhaltsstoffe! Außerdem kann man sie ohne Probleme bis auf den letzten Rest verbrauchen (anders als bei den Flaschen die man erst Tage über Kopf stehen lassen oder ausspülen muss).
Wenn überhaupt wird feste Seife in Papier eingepackt, ganz selten in Plastik (und das sind meistens auch die Marken, deren Inhaltststoffe und Herstellungsprozesse nicht so berauschend sind.)Welche Seife man nehmen möchte, ist jedem selbst überlassen. Genauso wie bei Flüssigseife heißt es, probieren geht über studieren. Allerdings empfehlen wir eher Seife aus dem Reformhaus/Biomarkt/Unverpackt Laden eures Vertrauens, da hier oft ein besonderes Augenmerk auf die Herstellung und Inhaltstoffe gelegt wird.
Oft werden diese Seifen auch in Deutschland hergestellt, sind vegan, bio und/oder fair gehandelt.Um auch wirklich das Beste aus deiner festen Seife herausholen zu können, empfehlen wir zudem ein Sisal Säckchen zu benutzen.
Es peelt nicht nur ganz sanft die Haut, sondern es hilft auch zuverlässig jedes Seifenstück zur Gänze zu verbrauchen. Dieses Säckchen bekommt ihr z.B. in eurem Unverpackt Laden oder auch im Online Shop von Original Unverpackt (dort bekommt ihr übrigens auch viele verschiedene Seifensorten). (unbezahlte Werbung)

Zero Waste Alternativen im Badezimmer Menstruationstasse

Die beste Entscheidung – Menstruationstasse statt Tampon

Auch im Bereich Hygieneartikel fällt im Bad einiges an Müll an, und zwar geht es um unsere Mensturation.
Nicht das beliebteste Thema, doch definitiv ein Wichtiges auch in Bezug auf Müll und Gesundheit.
Wenn man sich nicht gerade dafür entscheidet alles frei laufen zu lassen, benutzt man als Frau entweder Binden oder Tampons.
Beides ist gesundheitlich mehr oder weniger bedenklich da sich in Tampons teilweise fiese Bakterien sammeln können und auch Binden durch ihre Plastikbeschichtung das Vermehren von Bakterien begünstigen.
(Dasselbe gilt übrigens auch für Slipeinlagen und Unterwäsche mit hohem Polyesteranteil)

Neben diesem Aspekt zählt für uns natürlich auch insbesondere der Müllfaktor. Tampons sind immer einzeln eingeschweißt und auch Binden kommen nicht ohne Verpackungen aus. Doch auch dafür gibt es Zero Waste Alternativen fürs Badezimmer.
Eine gute Alternative bieten beispielsweise dafür sogenannte Menstruationstassen* und waschbare Stoffbinden*/Slipeinlagen.  Zwar sind beide Varianten in der Anschaffung etwas teurer lohnen sich aber auf Dauer definitiv, da man sowohl sich selbst als auch der Umwelt etwas Gutes tut.
Wem eine müllfreie Tamponalternative lieber ist, der kann die naturbelassenen Menstruationsschwämmchen* von Kulmine ausprobieren.
Es gibt viele verschiedene Anbieter für diese Menstruationstassen und Stoffbinden, manche engagieren sich auch noch in einem sozialen Projekt, welches Mädchen in Entwicklungsländern eine Menstruationstasse/Stoffbinde pro Kauf spendet. (Dazu gehören z.B. Ecofemme und Rubycup)
Bei den Menstruationstassen sollte sich jede Frau vorher individuell kundig machen, da es verschiedene Größen und Formen gibt.
So oder so, mit diesen Alternativen tut man sowohl sich selbst als auch der Umwelt etwas Gutes und kann sicher die eigene Periode durchleben, ohne Sorge um verschmutze Unterwäsche und einen wachsenden Müllberg zu haben.

 

Kennt ihr noch mehr Zero Waste Alternativen fürs Badezimmer, von denen wir unbedingt berichten sollten? Dann schreibt uns ein Kommentar.

 

Mikroplastik – eine unsichtbare Gefahr?

Zero Waste Lifestyle im Badezimmer

Diese Woche zeigen wir dir Alternativen und Rezepte fürs Bad, die du leicht umsetzen kannst.
Doch zuvor ein wenig Theorie.

Ein wichtiger Punkt, an den wir oft nicht denken, ist, dass Plastik nicht nur in Verpackungen vorkommt sondern auch IN vielen Produkten, als Mikroplastik.

Was ist Mikroplastik eigentlich?

Mikroplastik sind Kunststoffe, die kleiner als 5mm sind.
Zum einen werden sie explizit hergestellt, um z.B. in Kosmetika wie Mascara, Seife, Zahnpasta und Co. (als Schleifmittel, Füllmittel etc.) verwendet zu werden, zum anderen entsteht Mikroplastik auch beim Zerfall größerer Kunststoffteile, durch Witterung wie Sonneneinstrahlung, Wasser und Co.

Wie gefährlich ist Mikroplastik wirklich?

Beide Formen bleiben über Jahrzehnte im Meer und verbreiten sich dort.
Ein großer Irrglaube ist dabei, dass nach ein paar Hundert Jahren Plastik zersetzt wird, im Sinne von dann ist Mikroplastik „nicht mehr schädlich“. Dem ist aber, aller Wahrscheinlichkeit nach, leider nicht so. Plastik wird lediglich immer kleiner (aufgrund von Witterung etc.) verschwindet aber nie ganz. Deshalb ist es auch so unendlich wichtig, dass wir unsere Plastikproduktion soweit reduzieren, wie nur irgend möglich.


Ein weiterer wichtiger Punkt: Je kleiner Plastik ist, desto höher ist die Anzahl der betroffenen Tiere, die es mit ihrer Nahrung aufnehmen. Dadurch verhungern viele Lebewesen, da ihre Mägen nicht zwischen Nahrung und Plastik unterschieden können.

Wie kann ich meinen Plastikverbrauch im Badezimmer verringern?

Eine Möglichkeit den eigenen Plastikverbrauch zu reduzieren sind z.B. bestimmte Kosmetikprodukte zu meiden.
Über unser Abwasser gelangt das Miktoplastik in die lokalen Kläranlagen, welche diese kleinen Partikel nicht filtern können. Dadurch gelangen diese in Flüsse und Meere und führen so Zu einer globalen Verschmutzung.

Der BUND hat einen Einkaufsratgeber zusammengestellt, die dir verschiedene Kunststoffe sowie ihre Abkürzungen zusammenfasst, die du nach Möglichkeit vermeiden solltest.

Indem du deine Kosmetikartikel selbst herstellst, kannst du ebenfalls Mikroplastik im Badezimmer vermeiden.
Wir haben für dich beispielsweise ein Rezept für Zahnpasta in unserem Magazin veröffentlicht.
In unserem Katalog findest du ebenfalls Marken, die ihre Kosmetikprodukte lediglich aus natürlichen Zutaten herstellen.

Außerdem kannst du dich in unserem Artikel über Mikroplastik beim Wäsche Waschen darüber informieren, wie du beim Waschen deiner Kleidung verhindern kannst, dass Mikroplastikpartikel in unsere Gewässer gelangen.

Wir wünschen dir einen wunderschönen Tag!
Dein @zero_waste_deutschland Team

Photo: Catia Matos / Pexels

DIY Zahnpasta Rezept Zero Waste

DIY Zahnpasta Rezept – Zahncreme selbst herstellen

Hast du schon einmal selbst Zahnpasta hergestellt?

Unser Rezept für deine erste DIY Zahnpasta dauert gerade mal 5 Minuten und die Zutaten sind auch nicht besonders schwer zu bekommen.

Natron in Großpackungen kann man z.b. bei originalunverpackt online kaufen oder direkt in deinem Unverpacktladen.
Falls du planst viele deiner Hausmittel selbst zu machen, macht das Sinn.

Natürlich gibt es viele verschiedene Rezepte für DIY Zahnpasta. Dieses hier ist allerdings Ingas Lieblingsrezept.

Wenn du das Rezept ausprobierst teile es gerne mit uns auf Instagram, indem du @zero_waste_deutschland unter dem entsprechenden Bild markierst.

Schreib uns auch gern ein Kommentar ob und wenn ja welche weiteren Rezepte dich interessieren würden!

 

Zutaten:

2 EL Kokosöl

1 EL Natron

1 TL Xylithol

15-20 Tropfen Pfefferminzöl

Am besten verwendest du das Kokosöl für deine DIY Zahnpasta, wenn es Zimmertemperatur hat. Dann kannst du alle Zutaten vermischen und verühren, bis sie cremig sind.

Da Kokosöl als Grundlage für die Zahnpasta fungiert und sehr temperaturempfindlich ist, solltest du die Zahnpasta in den Sommermonaten besser im Kühlschrank aufbewahren, damit sie nicht zu flüssig ist bei der Anwendung.

Frohes Rühren!

Dein @zero_waste_deutschland Team ?