Atlantic City Hotel Bremerhaven

Grün reisen und dabei Lebensmittel retten, so kann das gehen am Beispiel des ATLANTIC Hotel Sail City (Anzeige)

Auf Instagram haben wir es schon manches Mal angesprochen, reisen geht auch in nachhaltig und grün. Heute möchten wir dir eine Möglichkeit dazu genauer vorstellen.

Wie du vielleicht schon weißt, mittlerweile gibt es die verschiedensten nachhaltigen Angebote für schöne Unterkünfte und das ATLANTIC Hotel Sail City in Bremerhaven ist eins davon.
Das Hotel hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, bis 2020 vollkommen klimaneutral zu sein.

Doch fangen wir am Anfang an, wieso waren wir überhaupt in Bremerhaven?

Vom Resteessen und was es damit auf sich hat

Gemeinsam mit United Against Waste, hat uns das ATLANTIC Hotel Sail City eingeladen an ihrem 3. Resteessen teilzunehmen.

Das ist ein Event, bei dem eine Gesellschaft von knapp 60 Personen mit leckeren Gerichten verköstigt wird, welche überwiegend aus Lebensmittelüberproduktion entstanden sind.
Heraus kamen dabei unter anderem Kartoffelchips (aus Schalen), Karottenessenz (aus den Möhrenstumpen) und Sorbet mit Obstsalat (welcher vom Frühstücksbuffet bereits vorbereitet wurde).

Alles in allem eine super leckere Angelegenheit, die deutlich gemacht hat, dass auch „Lebensmittelreste“ sehr lecker verwertet werden können.
(Dieses Event kann man übrigens auch für Firmenveranstaltungen oder privat buchen.)

Was ist das Problem mit weggeworfenen Lebensmitteln?

Hier ein paar Fakten:

  • jährlich landen weltweit 1,3 Milliarden Tonnen auf dem Müll

Menge an verpackten Lebensmitteln in Deutschland…

  • 800.000 Tonnen verpackte Lebensmittel wandern in Deutschland ungeöffnet/unberührt in den Müll 
  • pro Kopf werden in Europa durchschnittlich 105 kg Lebensmittel im Jahr weggeworfen
  • zum Vergleich: in Süd- und Südostasien sind es nur knapp 7 kg p.P./Jahr
  • 48 % der weggeworfenen Lebensmittel sind Obst/Gemüse
  • 70 % der befragten Haushalte planen nicht, was sie in der nächsten Woche kochen möchten bevor sie einkaufen
  • dabei könnten 50% der weggeworfenen Lebensmittel vermieden werden, wenn die Konsument*innen ihre Einkäufe besser Planen und im Anschluss angemessen lagern würden
  • so könnten im Jahr um die 300€ p.P/Jahr gespart werden

Die Zahlen beruhen auf Angaben der Ernährungs-und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), der Save Food-Studie des FolienherstellersCofresco und des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

Was das Hotel noch zu bieten hat   

Nicht nur bei diesem Event setzt sich das ATLANTIC Hotel Sail City gegen die Verschwendung von Lebensmitteln ein.

Gemeinsam mit United Against Waste, haben sie es auch geschafft die Quote in Bezug auf Essen, welches im Hotelbetrieb weggeworfen werden muss, deutlich zu reduzieren! 

So gibt es aktuell anstatt durchschnittlich 136 g pro Person und Gericht nur noch zwischen 70-81 g Tellerrücklauf (Essen, das in der Tonne landet).
Das erreichen sie z.B. durch kleinere Portionen und einem Frühstücksbüffet, dass so strukturiert ist, dass die noch nicht verwendeten Lebensmittel auch später noch verkocht werden können – so wie es dann auch bei unserem Resteessen der Fall war. Für ein Hotel, das immer gut kalkulieren muss, zwischen Ressourcenschonung und einem zufriedenen Gast, ist das wirklich eine sehr gute Veränderung.
Hier findet ihr noch weitere Maßnahmen zur Verbesserung durch das Green Sail-Konzept.

Gut zu wissen: Gerade was die kleinen Portionen und das gute Planen von Essen angeht, kannst du auch bei dir zu Hause einiges gegen Verschwendung tun! Denn besonders bewusster Konsum verhindert oft das Wegwerfen von Lebensmitteln.

Es gibt aber noch mehr, was das ATLANTIC Hotel Sail City zu einer grünen Alternative macht:

So bezieht das Hotel z.B. 100% Ökostrom, bietet digitale Zeitschriften an (anstatt Printmedien), einen grünen Service, reduziert die Lebensmittelverschwendung am Büffet, hat die Hotelinternen Papierabfälle durch Digitalisierung stark reduzieren können und noch vieles mehr.

Das Ganze funktioniert vor allem deshalb so gut, weil alle Mitarbeiter gut informiert und entsprechend ausgebildet werden.

Alles in allem verfolgt das Hotel ein ganzheitliches Konzept, dabei sind sie noch nicht perfekt, doch deutlich ist, dass sich das Hotel immer weiter zu noch weniger Müll und noch mehr Umweltfreundlichkeit entwickelt.


Und was gibt es da noch außer ein grünes Hotel?

Doch wieso überhaupt nach Bremerhaven reisen?

Neben dem Hotel, welches direkt an der Weser liegt und somit eine wunderschöne Aussicht mitbringt gibt es noch eine andere besondere Attraktion die uns begeistert hat – das Klima Haus Bremerhaven 8° Ost.

Auf 5000 qm kannst du die verschiedenen Klimazonen unserer Welt auf vielfältige Art und Weise erleben. Anders als in gewöhnlichen Museen, bietet das Klima Haus Bremerhaven 8° Ost eine interaktive Landschaft mit vielen kleinen und großen Dingen die zum Staunen anregen. Hier kannst du die einzelnen Zonen wirklich mit Haut und Haar erleben (und das ist nicht untertrieben!)

Von wechselnden Temperaturen und Luftfeuchtigkeit über Miniaturfeeling im hohen Gras wird unheimlich viel geboten. Nebenbei wird man auf sanfte Weise über den Klimawandel aufgeklärt und erfährt wie die Menschen in anderen Klimagebieten leben und mit den bisherigen Auswirkungen unserer sich verändernden Welt umgehen.

Das ganze Haus zu besichtigen braucht mindestens einen Tag, besser zwei, wenn man wirklich alle Eindrücke wahrnehmen möchte – und ja, auch für die Kleinen kann das ein wirklich spannendes Erlebnis sein!

Noch ein paar abschließende Worte

…zum Hotel.

Natürlich gab es auch ein paar Dinge, die nicht ganz unseren persönlichen Zero Waste Vorstellungen entsprachen. Doch wie der Hoteldirektor Tim Oberdieck treffend gesagt hat: „Man darf auch mal scheitern.“

Es muss nicht immer alles sofort 100% perfekt sein, wichtig ist, dass man sich stets weiter entwickelt, konstruktiv mit Feedback umgeht und das Ziel im Blick behält – langfristig ein rundum nachhaltiges Hotel zu sein.

Und dafür, so finden wir, befindet sich das ATLANTIC Hotel Sail City bereits auf einem sehr guten Weg.

Wenn du also demnächst mal wieder ein Wochenende oder ein paar Tage ausspannen möchtest, könnte Bremerhaven ein möglicher Zielort sein, für uns ist auf jeden Fall klar, wir kommen wieder! Schon allein, weil wir uns nochmal ausführlich Zeit für das Klima Haus Bremerhaven 8° Ost nehmen möchten. Besonders tolle Angebote gibt es Dank der „Ab in den Norden“ – Aktion der ATLANTIC Hotels und ist ja vielleicht sogar eine grüne Alternative für den Sommerurlaub bzw. den Wochenendtrip.

PS.: Wenn du noch mehr lesen willst zu diesem Thema, dann schau auch einmal bei Jenni von Mehralsgrünzeug vorbei, sie war mit Inga vor Ort und hat auf ihrem Blog auch ausführlich berichtet von dem Erlebnis.

Zero Waste Kids - weltweit erste Zero Waste Zeichentrickserie

The Zero Waste Kids – Weltweit erste Zero Waste Zeichentrickserie

Zero Waste bald als Serie im Fernsehen?

Das könnte bald Wirklichkeit werden, denn das aktuelle Projekt des französischen Animationsstudios SUPERPROD, soll die erste Zeichentrickserie weltweit über Zero Waste werden – The Zero Waste Kids.

Begonnen hat alles im Jahr 2014, als sich die „Famille(presque) ZéroDéchet“ (die fast Zero Waste Familie) dazu entschloss, ihr Zero Waste Abenteuer zu beginnen. Sie schafften es, ihren gesamten Müll auf ein Vorratsglas pro Jahr zu verringern. Doch ihre Geschichte geht noch weiter, sie veröffentlichten im März 2016 das Buch „La FamillepresqueZéroDéchet“ (Die fast Zero Waste Familie) und anschließend im November 2016 das Kinderbuch „LesZenfants (presque) ZéroDéchet“(Die (fast) Zero Waste Kinder) mit Tipps für Zero Waste mit Kindern. Carole Brin, Produzentin von SUPERPROD und persönliche Zero Wastelerin, entwickelte die Idee, dieses Kinderbuch in eine Zeichentrickserie für Kinder von 6-10 Jahren zu verwandeln.

Geplant sind 52 Folgen mit viel Humor, einer riesigen Portion an Selbstironie und dennoch wissenschaftlich geprüften Inhalten. Hauptcharaktere sind die zwei Kinder der Familie, Mali und Dia. Die beiden treffen in den Episoden auf verschiedene Zero Waste Probleme,  für die sie dann mit Hilfe von  drei Superhelden, Slipman, Kompostman und Greengirl eine Lösung finden. Aber das ist noch lange nicht alles. Ziel der Serie ist es, dem Konsumenten äußerst lehrreiche aber vor allem auch interaktive Inhalte zur Verfügung zu stellen,  so stehen außerdem 52 thematisch auf den Episoden basierende live Tutorien auf dem Plan, die dazu anregen Zero Waste in die Praxis umzusetzen (z.B. selbstgemachte Zahnpasta, dein selbstgemachter Snack, deine Zero Waste Geburtstagsparty uvm.). Diese entstehen in Mitarbeit von Zero Waste Initiativen weltweit. Als Partner hat die Zero Waste Kids Serie ZERO WASTE FRANCE, für die es selbstverständlich war, das Projekt zu unterstützen, „weil es die erste Zeichentrickserie ist, die Kinder für Zero Waste sensibilisiert.“

Doch um all dies möglich zu machen, benötigt SUPERPROD momentan den Zuspruch von möglichst vielen Menschen weltweit. Mitte Januar startete ihre Crowdfunding Kampagne, um die erste Basis der Serie zu schaffen und vor allem, um zu beweisen, dass diese Serie nötig und gewollt ist. Denn die Message der Serie ist schlicht und einfach: Jeder kann ein Zero Waste Hero sein!
Selbstverständlich wird SUPERPROD alle Einnahmen dieser Serie ökologischen Zwecken widmen: beispielsweise in Form von Spenden an Vereine, die im Sinne der Ökologie handeln. Wir finden es ist eine tolle Sache und unterstützen dieses Projekt sehr gern. Wenn auch du SUPERPROD bei der Finanzierung der weltweit ersten Zero Waste Zeichentrickserie unterstützen willst, dann schau doch mal auf Ulule und ihrer Crowdfunding Kampagne vorbei, die noch bis zum 7. März laufen wird.

Geld Sparen mit Zero Waste – Teil 2

In unserem Magazin-Artikel „Mit Zero Waste Geld Sparen – Teil 1“ ging es in erster Linie darum, wie du im Hinblick auf Lebensmittel Geld sparen kannst. Das Thema Geld Sparen mit Zero Waste lässt sich jedoch noch auf weitere Lebensbereiche ausweiten, beispielsweise Kleidung, Bücher, Einrichtungsgegenstände und überhaupt alle Dinge, die du konsumierst und genau darum soll es in unserem zweiten Teil dieser Artikel Reihe gehen.

Second Hand: Gebraucht einkaufen

Die Idee ist nicht neu. Im Gegenteil, jedoch war es lange Zeit vor allem bei Kleidung verpöhnt gebraucht einzukaufen. Glücklicherweise hat sich diese weitverbreitete Meinung durch Vintage- und Retro-Trends in den vergangenen Jahren etwas gelockert, sodass es nun sogar trendy und äußerst beliebt ist auf Flohmärkten nach gebrauchten Schätzen Ausschau zu halten. Online-Plattformen, wie ebay, Kleiderkreisel usw. haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Second Hand Shopping wieder beliebter wurde.
Das Prinzip des gebraucht Kaufens lässt sich auf so gut wie alle Lebensbereiche ausweiten. Speziell Bücher lassen sich wunderbar gebraucht kaufen, richtige Adressen sind hierfür ebaykleinanzeigen, medimops oder rebuy.
Aber auch bei Technikgegenständen jeglicher Art kann der Erwerb gebrauchter Ware sinnvoll sein, um viel Geld zu sparen. Oftmals wurden technische Gegenstände nur spärlich verwendet und werden dann erneut online über Plattformen wie ebaykleinanzeigen zum Verkauf angeboten mit drastisch reduzierten Preisen im Vergleich zum neuwertigen Produkt und sogar vorhandener Garantie bzw. Kassenzettel. Hier lohnt es sich jedenfalls die Augen über einen längeren Zeitraum gezielt offen zu halten und im richtigen Moment zuzuschlagen, anstatt blind einfach ein neuwertiges Gerät zu kaufen.

Selber machen statt kaufen

Wie du vielleicht schon gesehen hast, haben wir euch bereits einige Rezepte vorgestellt, mit denen du Alltagsdinge ganz einfach selbst herstellen kannst. Vielleicht ist dir dabei auch aufgefallen, dass die meisten Zutaten sehr günstig sind.  
 
Indem du Dinge wie Haushaltsreiniger und Co. selber machst, kannst du ebenfalls sehr viel Geld sparen. 
 
Denn anstatt 2-4 Euro für einen Reiniger (,der nur ein paar  Wochen oder Monate hält) auszugeben, kaufst du dir einen kleinen Vorrat an Grundzutaten (,die alle sehr günstig zu haben sind) und kannst daraus dann (,je nachdem wie viel du kaufst) Reiniger für Monate oder Jahre herstellen.  Nebenbei schonst du die Umwelt, weil du kaum bis gar kein Verpackungsmaterial verbrauchst und keine giftigen Chemikalien benutzt.

Diese Grundzutaten sind: Soda, Natron, Citronensäure, Essig und Kernseife (vorzugsweise ohne Palmöl und Glycerin). Wer mag kann auch noch ätherische Öle kaufen. 
 
Mit diesen 5 Hausmitteln kannst du wirklich alles im Haus reinigen, du brauchst keine Chemiekeulen o.Ä. mehr!   

Und bei einigen Dingen, kannst du sogar auf diese Zutaten verzichten, indem du z.B. Efeu benutzt.  Daraus kannst du, unter anderem, einfach und schnell Waschmittel, Spüli und Glasreiniger herst
ellen. Efeu wächst meist überall und du kannst ihn kostenlos sammeln.
Wie du mit Efeu wäscht, verraten wir dir bald in einem weiteren Magazin-Artikel.


Wir hoffen, dass wir dir nochmal ein paar Ideen geben konnten, wie du in Zukunft Geld sparen und dabei die Umwelt schonen kannst.  

Foto: Rawpixel

Mit Zero Waste Geld Sparen – Teil 1

Als ich mich das erste Mal mit dem Thema Zero Waste beschäftigte, wusste ich nicht, dass man mit Zero Waste Geld sparen kann. Im Gegenteil, ich war besorgt, dass am Ende des Monats zu wenig Geld übrig sei und ich meinen Lebensstandard enorm einschränken müsste, damit ich Zero Waste leben kann. Dabei handelt es sich hierbei lediglich um ein weitverbreitetes Klischée, dass das Leben als Zero Wasteler teurer ist, wieso an dieser These nichts dran ist, lest ihr in unserem heutigen Artikel.

Wie genau und wodurch kann ich mit Zero Waste Geld sparen?

Der erste Schritt ist tatsächlich weniger Konsum.
Die zwei ersten Ansätze des Zero Waste Lebensstils sind refuse und reduce – auf gut Deutsch also ablehnen und reduzieren. Das bedeutet etwas pauschaler gesprochen, den eigenen Konsum (also, wie viel und was wir kaufen) zu hinterfragen und gegebenenfalls anzupassen.

Unsere Gesellschaft lebt im Überfluss, dieser kommt allerdings nur zustande weil Menschen dafür in anderen Ländern schuften, leiden und oft auch sterben.
Dazu kommt noch, dass in vielen Produkten neben dem Leid von Tier und Mensch auch oft Fette, Konservierungsstoffe, Chemikalien und andere Stoffe enthalten sind, die unserem Körper langfristig schaden können. Oft sind diese vor allem in verpackten Produkten zu finden.

Die Konsumfalle: wir kaufen zu viel und zu oft

Durch Werbung, schöne Verpackungen, Preisnachlässe und Co. werden wir animiert immer mehr zu kaufen. Auch Gratisproben & Co. sind oft sinnlos und aufwändig verpackt und somit echte Müllschleudern.

Uns wird eingeredet, wir müssten Bedürfnisse erfüllen, von denen wir vorher nicht mal wussten. Hinter nahezu jedem tollen Angebot steckt ein Industriezweig, der sich vor allem um eines kümmert: seinen eigenen Profit. Und durch geschicktes Marketing, geben wir beim allwöchentlichen Einkauf dann eben gerne mal mehr aus, weil uns noch ein paar tolle neue Produkte ins Auge gesprungen sind.  

Man gönnt sich ja sonst nichts, richtig? Und das denken wir uns mehrere Dutzend Mal pro Monat.
Da kommt dann doch ziemlich schnell viel unnötiger Müll zusammen.

Der Konsumfalle entgehen und mit Zero Waste Geld sparen

Doch wir haben die Möglichkeit, all diese Produkte abzulehnen bzw. zu reduzieren, wenn wir uns selbst eine Strategie zurechtlegen. Beispielsweise indem wir lernen, Dinge selber zu machen, Zeit als hohen Wert zu betrachten und lieber tauschen oder gebraucht, anstatt etwas neu zu kaufen.

Wenn wir uns also entscheiden, wieder zu einer natürlicheren Lebensweise zurück zu kommen, kann jeder von uns einiges an Geld sparen. Wir wissen, dass es eine große Umstellung ist, gerade unser Konsumverhalten wird von klein auf extrem geprägt. Doch es ist nicht unmöglich und es macht auch Spaß, sich bewusst damit auseinanderzusetzen, wie man sich selbst zu einem gesünderen, müllärmeren UND nachhaltigeren Leben verhelfen kann.

Geh raus – deine Stadt ist essbar

Um uns herum wachsen immer eine Fülle an Lebensmitteln, die wir im Grunde einfach nur sehen und einsammeln müssen, um sie zu nutzen. Auch in Städten gibt es viele Pflanzen, die Früchte tragen, Pilze, Kräuter und Nüsse, die wir ernten können. Was du alles direkt in deiner Nähe finden kannst, erfährst du  bei Mundraub.org.

So kannst du dir sparen, teure und oftmals verpackte Lebensmittel mit Zauberwirkung zu kaufen, denn sie gibt es, in ähnlicher Form, schon direkt vor deiner Haustür.

Weniger/keine Tierprodukte & regional sowie saisonal Einkaufen

Am Essen soll man nicht sparen heißt es, und dem stimmen wir mit einer kleinen Einschränkung zu: Es ist auch möglich sich wirklich gut zu versorgen, und dennoch den Geldbeutel ein wenig zu schonen.

Auch beim wöchentlichen Einkauf kannst du Geld und Verpackungen sparen und zwar, indem du auf saisonale und regionale Produkte zurückgreifst. Diese werden oftmals unverpackt und auf Wochenmärkten angeboten. Durch den geringen Transportweg weisen sie auch relativ geringe CO2 Emissionen auf. Außerdem kannst du so regionale Bauern oder Unternehmen unterstützen.

Eine weitere Möglichkeit weniger Müll zu produzieren und die Umwelt zu schonen ist, so viele pflanzliche, unbearbeitete Lebensmittel wie möglich zu essen. D.h. je weniger Fleisch, Milchprodukte und Eier wir essen, desto besser ist es für die Umwelt. Denn allein für z.B. ein Kilo Rindfleisch  werden ca 15.000 l Wasser benötigt und ca. 2,6 kg Futtermittel.  Auch im Preisvergleich ist hochwertiges Fleisch deutlich teurer, als dieselbe Menge an Obst/Gemüse, Getreide und Co.

Übrigens, wann welches Lebensmittel bei uns in Deutschland  Saison hat erfährst du durch sogenannte Saisonkalender. Dafür gibt es z.B. die kostenlose App „GrünZeit“.
So wird es super einfach für dich herauszufinden, welche Lebensmittel gerade besonders nachhaltig zu bekommen sind.

 

Viele weitere tolle Tipps, wie du mit Zero Waste Geld sparen kannst, findest du nächste Woche in unserem Teil 2 unserer Reihe „Mit Zero Waste Geld sparen“.

Photo: Maja Petric von Unsplash